Müdigkeitserkennung deckt verborgene Risiken auf

Müdigkeitserkennung deckt verborgene Risiken auf

Die Risiken von Übermüdung und Unaufmerksamkeit bei Maschineneinsätzen sind hinlänglich bekannt. Beide Faktoren beeinträchtigen nicht nur die Sicherheit der Fahrer und anderer Personen im näheren Umfeld, sondern wirken sich auch negativ auf Produktivität und Betriebskosten aus. Obwohl viele Unternehmen wissen, dass ihr Betrieb von Übermüdung und Unaufmerksamkeit betroffen ist, können die wenigsten von ihnen das Ausmaß dieser Problematik beurteilen.

Die Caterpillar Safety Services haben deshalb in den letzten Jahren eine eigene, umfassende Lösung entwickelt, die das Risiko von Übermüdung und Unaufmerksamkeit sichtbar macht, Vorfälle abmildert und Betriebsabläufe optimiert. Die Müdigkeitserkennung – als Fatigue Risk Management System (FRMS) bezeichnet – hat bereits erfolgreich die Sicherheit und die zwischenmenschlichen Beziehungen der Mitarbeiter verbessert und zugleich die durch erhöhte Müdigkeit verursachten Kosten reduziert.

FRMS basiert auf der Grundidee, die Menschen mit „Schutzgittern“ zu umgeben, die eventuelle Risiken vorhersehen, messen und abmildern, bevor etwas passiert. Darüber haben wir mit Todd Dawson, Fatigue Solutions Manager bei Caterpillar, gesprochen.

„Wir erstellen für den jeweiligen Einsatzort einen Müdigkeitserkennungsplan, der bedarfsabhängig mit mehreren Schutzgittern arbeitet. FRMS ist für jeden Kundenbetrieb geeignet, an dem Müdigkeitsprobleme auftreten. Das kann ein großer Kupfertagebau mit 2.000 Leuten, aber auch ein 4-Mann-Betrieb sein. Ganz nach Wunsch entwickeln wir ein maßgeschneidertes Müdigkeits-Managementsystem.

Spezialisierte Technologie

Eine der Technologien, die Dawson und dem FRMS-Team zur Verfügung stehen, ist das Fahrersicherheitssystem (Driver Safety System, DSS). Dazu gehört eine kabineninstallierte Kamera, die den Fahrer auf Übermüdung oder Unaufmerksamkeit kontrolliert. „Erkennt DSS Anzeichen von Müdigkeit, löst es sofort Alarm aus. Anschließend kann man prüfen, ob der Fahrer noch einsatzbereit ist“, erklärt Dawson.

Müdigkeitserkennung deckt verborgene Risiken auf

 

Die Risiken von Übermüdung und Unaufmerksamkeit bei Maschineneinsätzen sind hinlänglich bekannt. Beide Faktoren beeinträchtigen nicht nur die Sicherheit der Fahrer und anderer Personen im näheren Umfeld, sondern wirken sich auch negativ auf Produktivität und Betriebskosten aus. Obwohl viele Unternehmen wissen, dass ihr Betrieb von Übermüdung und Unaufmerksamkeit betroffen ist, können die wenigsten von ihnen das Ausmaß dieser Problematik beurteilen.

Die Caterpillar Safety Services haben deshalb in den letzten Jahren eine eigene, umfassende Lösung entwickelt, die das Risiko von Übermüdung und Unaufmerksamkeit sichtbar macht, Vorfälle abmildert und Betriebsabläufe optimiert. Die Müdigkeitserkennung – als Fatigue Risk Management System (FRMS) bezeichnet – hat bereits erfolgreich die Sicherheit und die zwischenmenschlichen Beziehungen der Mitarbeiter verbessert und zugleich die durch erhöhte Müdigkeit verursachten Kosten reduziert.

FRMS basiert auf der Grundidee, die Menschen mit „Schutzgittern“ zu umgeben, die eventuelle Risiken vorhersehen, messen und abmildern, bevor etwas passiert. Darüber haben wir mit Todd Dawson, Fatigue Solutions Manager bei Caterpillar, gesprochen.

„Wir erstellen für den jeweiligen Einsatzort einen Müdigkeitserkennungsplan, der bedarfsabhängig mit mehreren Schutzgittern arbeitet. FRMS ist für jeden Kundenbetrieb geeignet, an dem Müdigkeitsprobleme auftreten. Das kann ein großer Kupfertagebau mit 2.000 Leuten, aber auch ein 4-Mann-Betrieb sein. Ganz nach Wunsch entwickeln wir ein maßgeschneidertes Müdigkeits-Managementsystem.

Spezialisierte Technologie

Eine der Technologien, die Dawson und dem FRMS-Team zur Verfügung stehen, ist das Fahrersicherheitssystem (Driver Safety System, DSS). Dazu gehört eine kabineninstallierte Kamera, die den Fahrer auf Übermüdung oder Unaufmerksamkeit kontrolliert. „Erkennt DSS Anzeichen von Müdigkeit, löst es sofort Alarm aus. Anschließend kann man prüfen, ob der Fahrer noch einsatzbereit ist“, erklärt Dawson.

Eine andere Innovation ist das Cat® Smartband, das bequem am Handgelenk getragen wird und die Schlafquantität und  -qualität des Fahrers überwacht. „Im Inneren befindet sich ein 3D-Beschleunigungsmesser, der automatisch die Aufmerksamkeit ermittelt. Der Fahrer kann zu jeder Zeit selber sehen, wie gut er arbeitet. Erkennt das Smartband einen Abfall der Leistungsfähigkeit auf nahezu 70 Prozent, gilt der Fahrer als übermüdet. Das Management kann daraufhin das Leistungsvermögen aller Fahrer prüfen und erforderliche Maßnahmen ergreifen“, fügt Dawson hinzu.

Systeminstallation

Caterpillar begann mit der FRMS-Entwicklung, als sich Kunden mehr und mehr der Tragweite des Müdigkeitsrisikos bewusst wurden. Tatsächlich fragte der langjährige Kunde BHP Billiton bei Caterpillar an, welche Müdigkeitserkennungs-Systeme er verwenden solle. „Wir fanden dann zwar gemeinsam eine Handvoll vorhandener Systeme, entschlossen uns aber letztendlich im Sinne der Kunden zur Entwicklung des FRMS durch unsere Safety Services“, sagt Dawson.

 

„Erkennt DSS erste Anzeichen von Müdigkeit, löst es sofort Alarm aus. Anschließend kann man prüfen, ob der Fahrer noch einsatzbereit ist“

 

Abhängig von der Anwendung kann ein komplettes FRMS in sechs bis neun Monaten betriebsfertig sein. DSS oder Smartband sind bereits nach zwei bis drei Monaten einsatzbereit.

„Es kommt immer auf die Zielsetzung des Kunden an. Alle Einzelheiten werden mit den Fahrern direkt am Einsatzort besprochen, um sie sorgfältig in die Technologie und ihre Anwendung einzuweisen“, erläutert Dawson. „Ein Schlüsselelement ist die kontinuierliche Verbesserung, denn mit der Installation des Systems und der Einweisung der Mitarbeiter ist es nicht getan. In der Realität verändern sich der Betrieb und die Gruppendynamik, sodass alle 12 bis 18 Monate eine Überprüfung stattfinden muss.“

Messbarer Erfolg

Der größte messbare Erfolg von FRMS liegt sicherlich in der Reduzierung von Arbeitsunfällen. Aber es bringt auch betriebliche Vorteile, denn man weiß, dass ausgeruhte Fahrer die Bremsen schonen, weniger Kraftstoff verbrauchen und sogar eine höhere Arbeitsmoral entwickeln.

„Ich beschäftige mich jetzt seit über 20 Jahren mit dieser Materie und arbeite dabei eng mit den Kunden zusammen. Ich möchte, dass sie von unserer Arbeit profitieren. Auch nach der Erstinstallation besuche ich die Kunden gerne wieder. Für mich ist es wichtig, direkt mit den Leuten zu sprechen – nicht nur am Arbeitsplatz, sondern auch privat. Erst auf dieser Ebene kann ich letztendlich erfahren, ob ich eine positive Veränderung in ihr familiäres und berufliches Umfeld gebracht habe. Daraus entstehen die interessantesten Erfolgsgeschichten“, resümiert Todd Dawson mit einem Lächeln im Gesicht.


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