Caterpillar stellt Kaltfräsen PM620 und PM622 vor

Zur weltweiten Veröffentlichung: November 2016
*Aktualisierte Fassung der Pressemitteilung vom Juli 2016
Pressemitteilung Nr. 531PR16

Caterpillar Inc. gibt die Verfügbarkeit der Kaltfräsen PM620 und PM622 bekannt. Bei den Maschinen handelt es sich um leistungsstarke Halbspur-Fräsmaschinen mit hervorragender Manövrierfähigkeit zur kontrollierten vollständigen Abtragung von Asphalt- und Betondecken in einem einzigen Durchgang. Das Einsatzgewicht beträgt bei der Fräse PM620 ca. 33.330 kg (73.260 lb) und bei der Fräse PM622 ca. 33.900 kg (74.580 lb). Das Transportgewicht der Fräse PM620 liegt bei 29.400 kg (64.680 lb) und das der Fräse PM622 bei 30.000 kg (66.140 lb).

Motor

Die Kaltfräsen PM620 und PM622 werden von einem Cat®-Motor C18 ACERT angetrieben, einem 6-Zylinder-Turbodieselmotor, der eine Bruttoleistung von 470 kW (630 HP) bietet. Der Motor C18 erfüllt regionale Emissionsvorschriften. In Regionen mit entsprechenden Vorschriften erfüllen die Motoren die Emissionsnormen EPA Tier 4 Final (USA)/Stufe IV (EU). In allen anderen Regionen erfüllt der Motor Tier 3/Stufe IIIA gleichwertige Normen und die Emissionsnormen China Nonroad Stufe III. Der Motor ist auf Isolierlagern montiert, um Schwingungen zu verringern und den Fahrerkomfort zu erhöhen.

Durch die Motordrehzahlautomatik kann der Motor die Leistung optimal an die Belastung anpassen, sodass übermäßiger Kraftstoffverbrauch und Verschleiß des Motors vermieden werden.

Das System mit Turbolader und luftgekühltem Ladeluftkühler liefert hohe Leistung bei verbesserter Ansprechzeit und hält gleichzeitig die Abgastemperaturen niedrig, wodurch erhebliche Verbesserungen beim Luftstrom erreicht werden. Dies erhöht die Effizienz und verringert die Emissionen.

Das Kühlsystem führt dem Motor kalte Ansaugluft zu, um die Kraftstoffnutzung zu maximieren und die Emissionen zu minimieren. Ein Automatiklüfter mit variabler Drehzahl saugt Umgebungsluft von oberhalb der Motorhaube an, leitet sie am Kühlerpaket entlang und hält dadurch den Motorraum kühl. Die erwärmte Luft tritt am Heck der Maschine aus und wird dadurch zur Erhöhung des Fahrerkomforts von der Fahrerkabine weggeleitet.

Laufwerke und Fahrantrieb

Die Kaltfräsen PM620 und PM622 arbeiten mit vier Hubsäulen. Die Hubsäulen verfügen über eine Nivellierautomatik, die für gleichmäßige Höhenverstellung ohne Stufenbildung sorgt.

Die Maschinen weisen einen hydrostatischen Fahrantrieb mit zwei Verstell-Fahrpumpen auf, die Öl zu den Verstellmotoren an den einzelnen Laufwerken fördern. Die Kolbenmotoren als Antriebsmotoren regeln das Schluckvolumen automatisch so, dass entweder das maximale Drehmoment zum Arbeiten oder eine höhere Geschwindigkeit beim Umsetzen auf der Baustelle erreicht wird. Ein Fahrhebel/Lenk-Joystick ermöglicht die stufenlose Regelung der Fahrgeschwindigkeit innerhalb der Fahrstufe.

Die Maschinen weisen ein robustes Antriebssystem mit diagonalem Querstrom auf, das für überragende Traktion sorgt. Die Pumpen sorgen für den Antrieb gegenüberliegender Fahrmotoren, von vorn nach hinten und von einer Seite zur anderen, um sicherzustellen, dass die Maschine quer durch ihren Schwerpunkt über Leistung verfügt. Bei extremen Bedingungen minimiert die Antriebsschlupfregelung den Schlupf, indem sie mehr Leistung an die Laufwerke mit Traktion liefert.

Mehrere automatisierte Funktionen erleichtern die Arbeit. Die Fahrerplattform verfügt über eine "Halte"-Taste zum Stoppen der Maschine und Aussetzen verschiedener Funktionen während Lkw-Wechseln oder Arbeitsunterbrechungen. Nach Deaktivierung der Taste nimmt die Maschine die vorherige Arbeitsgeschwindigkeit und ausgesetzten Funktionen wieder auf. Für die Betriebsgeschwindigkeit besteht eine Geschwindigkeitsbegrenzung, um eine konsistente Bedienung sicherzustellen. Die Maschinen sind mit Stellungssensoren an den Zylindern der Säulen und Hydrauliksystemen ausgestattet, die für Verbesserungen bei grundlegenden Maschinenfunktionen, wie Servicehöhenanzeige und automatischer Stopp der hinteren Säule, sorgen. Darüber hinaus können über das optionale Cat Grade Control-System zusätzliche Funktionen integriert werden.

Bei den Laufwerken kommen dauerhafte, bewährte Caterpillar-Konzepte und -Komponenten zum Einsatz. Die Kettenspannautomatik gewährleistet einen optimalen Betrieb. Die 1788 mm (70,4") langen und 305 mm (12") breiten Laufketten weisen auswechselbare anschraubbare Polyurethan-Bodenplatten auf, die eine lange Nutzungsdauer gewährleisten.

Die Fräsen verfügen serienmäßig über eine Lenkung mit vier Betriebsarten. Ein Elektroniksteuergerät verarbeitet Eingaben von den Sensoren an den vorderen und hinteren Laufwerken sowie die Eingabe vom Lenkartenwähler. Bei Hundegang- und Allkettenlenkung sorgt es für präzise gleichzeitige Bewegung der Ketten, und wenn reine Vorderkettenlenkung gewählt ist, bringt es die Hinterketten automatisch wieder in Geradeausstellung. Bei Allkettenlenkung beträgt der Wenderadius innen lediglich 2,00 m (6'5"), das sorgt für überragende Manövrierfähigkeit auf engem Raum.

Eine Spurhaltefunktion sorgt für größere Lenkpräzision, gleichmäßigere Kurvenfahrten und reduzierten Kettenverschleiß. Diese Funktion nimmt kleine Korrekturen bei der Ausrichtung einzelner Laufwerke vor, um sicherzustellen, dass die Laufwerke in die optimale Richtung laufen, um das gewünschte Manöver auszuführen, ohne ein Laufwerk zu ziehen oder einen Radius zu verkürzen. Dadurch verlängert sich die Lebensdauer der Bodenplatten und der Laufwerkskomponenten.

Arbeitsumgebung

Der Bedienstand ist doppelt mit Bedienelementen, darunter Lenk-Joystick/Fahrhebel sowie Bedienelemente für obere Förderanlage und Lenkung der hinteren Laufwerke, ausgestattet. Die ergonomische Anordnung der Bedienelemente sorgt für Komfort und Bedienfreundlichkeit. Eine Touchscreen-Anzeige ist bei Tag wie bei Nacht ablesbar, und die Tastenfelder sind hinterleuchtet, sodass auch bei schwachem Licht problemlos gearbeitet werden kann. Die Tasten sind für den Fahrer gut erreichbar angeordnet. Ein großes abschließbares Fach gehört zur Standardausrüstung. Schwingsitze und ein hydraulisch betätigtes Schutzdach zählen zu den Optionen, die den Fahrerkomfort erhöhen. Das Schutzdach kann schnell ausgefahren und wieder in seine Transportstellung eingefahren werden, und zwar ohne Unterbrechung des Betriebs. Der offene Fahrstand mit Schutzdach kann mit optionalen Windschutzscheiben vorn und hinten ausgerüstet werden, die die gesamte Breite der Fahrerplattform schützen.

Das Touchscreen-Display bietet leicht ablesbare Messinstrumente sowie Funktions- und Warnanzeigen, die den Fahrer ständig über Maschinenbetrieb und wichtige Systeme informiert halten. Darüber hinaus werden Videos von den optionalen ferngesteuerten Kameras (sofern vorhanden) angezeigt. Ein optionales zweites Display bietet eine zusätzliche Überwachung für Maschinenfunktionen.

Das computergestützte Überwachungssystem beinhaltet verschiedene Elektroniksteuergeräte, die ständig Systemdruckwerte und den Motor mit mehreren Betriebsarten überwachen. Das System kann Eigendiagnose- und Fehlercodes auf dem Touchscreen anzeigen.

Zur Erleichterung des Betriebs bei schlechten Lichtverhältnissen sind die Maschinen mit einer ausgezeichneten Rundumbeleuchtung ausgerüstet. Die Halogenscheinwerfer zur Ausleuchtung der Arbeitsbereiche sind rundum an der Maschine montiert. Ein Aufrüstpaket auf LED-Scheinwerfer ist lieferbar. Für gute Sicht beim Besteigen der Maschine bei schlechten Lichtverhältnissen gibt es auf dem Fahrstand eine Bodenbeleuchtung, die sich auf Knopfdruck an einem der Bedienpulte einschaltet.

Als Option ist ein Fernkamerasystem lieferbar. Die Kameras sind so angeordnet, dass sie dem Fahrer Bilder von den Bereichen vor und/oder hinter der Maschine liefern. Die Bilder werden auf dem Haupt-Touchscreen angezeigt. Bis zu zwei optionale Kameras mit Magnetbefestigung sind lieferbar.

Frässystem

Der Fräskasten ist so gestaltet, dass der Materialfluss optimiert wird, es zu weniger Verschleiß am Kasten kommt und besser randbündig gefräst werden kann. Die Seitenschilde werden über unabhängige Hydraulikzylinder bewegt, die mit Stellungssensoren ausgerüstet sind. Dadurch ist gewährleistet, dass die Seitenschilde in der richtigen Höhe gleiten, und es kommt zu keinem Festklemmen. Außerdem erübrigt sich dadurch ein Seilzugsensor, weil die gesamte Länge des Seitenschilds als Nivellierkufe zur Höhenanpassung fungieren kann. Ein hydraulisch betätigter Niederhalter verhindert das grobschollige Aufbrechen der Straßendecke. Er schützt außerdem das Sammelband und gewährleistet eine optimale Auswurföffnung am Fräskasten. Der Kasten weist auf der rechten Seite eine schwenkbare Klappe auf, über die die Fräswalze für Wartungsarbeiten zugänglich ist. Abstreifschild, Seitenschilde und Niederhalter bieten jeweils die Funktionen Heben, Senken, Schwimmen und Halten.

Beim Fräswalzenantrieb kommt eine Trockenkupplung zum Einsatz, die ein Planetenuntersetzungsgetriebe antreibt, so wird die Walzenleistung effizient und zuverlässig auf die Straßendecke übertragen. Die Kupplung ist an den Motor gekoppelt und wird über die Tasten auf der Bedienkonsole hydraulisch betätigt. Um jeweils optimal an die Einsatzbedingungen angepasste Fräswalzendrehzahlen und Drehmomente zu erzielen, stehen drei Fräsgeschwindigkeiten zur Verfügung, die vom Tastenfeld auf der Bedienkonsole aus elektronisch gesteuert werden.

Die automatische Laststeuerung gehört zur Standardausrüstung und verbessert die Produktivität der Maschine bei Fräsarbeiten. Ein Elektroniksteuergerät bewertet ständig die Motordrehzahl und regelt die Fahrgeschwindigkeit entsprechend, damit immer höchste Leistung und dadurch maximale Produktivität erreicht wird.

Die Fräswalze wird über zwei hochzugfeste Fünfrippen-Kraftbänder und ein Walzenantriebsuntersetzungsgetriebe angetrieben. Der hydraulisch angetriebene automatische Kraftbandspanner verhindert Schlupf und verringert den Wartungsaufwand.

Die Fräse PM620 ist mit einer 2010 mm (79") breiten Hochleistungsfräswalze und die Fräse PM622 mit einer 2235 mm (88") breiten Hochleistungsfräswalze ausgerüstet. Die maximale Frästiefe beträgt 330 mm (13"). Die Fräswalze ist mit robusten dreiteiligen Schnellwechselhaltern und Fräsmeißeln mit Hartmetallspitze bestückt, die zur Maximierung der Ausbrechkraft winkelförmig angeordnet sind. Mit den optional verfügbaren Diamant-Fräsmeißeln von Cat kann bei bestimmten Einsätzen eine höhere Fräsleistung erreicht werden.

Die kegelförmigen Schnellwechselhalter weisen eine sich verjüngende Passform auf und sorgen für sicheren Halt in der Aufnahme. Die Spindel ist mit großen auswechselbaren Rundschaftmeißeln mit Hartmetallspitze versehen, durch die das lose Fräsgut auf das Sammelband geleitet wird. Das Ergebnis sind hohe Produktivität und verminderte Abnutzung von Fräskasten und Fräswerkzeugen. Die Meißelanordnung in Dreiergruppen an den Fräswalzenenden sorgt für optimalen Meißelabstand für das Wegräumen von losem Fräsgut und verringert die Abnutzung der Fräswalze beim Rangieren in der Fräsbahn.

Die optionalen Cat-Diamant-Fräsmeißel ermöglichen höchste Fräsleistung. Die Meißel haben eine bis zu 80 Mal längere Standzeit als konventionelle Hartmetallmeißel, sodass Stopps zur Meißelwartung weniger häufig erforderlich sind. Dies steigert die Produktivität und senkt die Betriebskosten, weil es längere Maschinenverfügbarkeit ermöglicht und die Notwendigkeit reduziert, Paletten von Hartmetallmeißeln zu kaufen und zu lagern. Die Cat-Diamant-Fräsmeißel sind schärfer als konventionelle Hartmetallmeißel, reduzieren dadurch die Belastung des Frässystems und ermöglichen ein schnelleres Arbeiten der Maschine und damit eine höhere Leistung. Die geringere Belastung senkt zudem den Kraftstoffverbrauch, mindert die Schwingungsbelastung des Fahrers und verringert den Maschinenverschleiß, dadurch sinken die Betriebs- und Wartungskosten.

Optionales Cat Grade Control-System

Die Kaltfräsen PM620 und PM622 können mit einem integrierten Cat Grade Control-System ausgerüstet werden. Die 2D-fähige/3D-vorgerüstete Höhen- und Neigungssteuerung steuert automatisch die Rotortiefe und Querneigung bis zu einer voreingestellten Frästiefe und kann durch Hinzufügen einer Sonderausrüstung auf vollständige 3D-Steuerung aufgerüstet werden. Das Basissystem ist vollständig in die Maschine integriert und sorgt für eine einfachere und präzisere Bedienung und einen besseren Schutz des Systems. Das System kann mit Berührungs- oder berührungsfreien Längsneigungssensoren konfiguriert werden, einschließlich Cat-Ultraschallsensoren und Befestigungsteilen, Seitenplattenposition oder optionalen innenliegenden Kufen. Die Maschine kann für die beidseitige Planumsteuerung mittels einer beliebigen Kombination von Sensoren eingerichtet werden. Alternativ kann die Maschine für die Steuerung des Planums auf einer Seite der Maschine und der Querneigung auf der anderen eingerichtet werden. Das System erlaubt eine Änderung der Sensorenauswahl während des Betriebs durch einfache Befehle entsprechend den Einsatzerfordernissen auf der Baustelle.

Durch die Positionserkennungstechnologie in Verbindung mit Cat Grade Control bietet die Maschine Funktionen wie die Anschnittautomatik, die der Fräswalze den Fräsansatz erleichtert. Außerdem sind die Maschinen in der Lage, am Anfang und Ende der Fräsfläche allmähliche, abgeschrägte Übergänge zu schaffen. Eine Abhebefunktion erlaubt der Maschine, einen Fräsvorgang zu beenden, ein Hindernis wie beispielsweise einen Schachtdeckel oder Rost zu überwinden und das Fräsen mit der zuvor eingestellten Frästiefe wieder aufzunehmen, wozu nur eine Taste betätigt wird.

Durch eine Querkommunikationsfunktion kann der Fahrer Einstellungen von Steuerkästen auf der gegenüberliegenden Seite der Maschine ansehen und ändern. Damit hat der Fahrer die Möglichkeit, bei einem Projekt beide Seiten von einer Stelle aus zu steuern. Außerdem bietet das System eine Querkopplungsfunktion, sodass bei einer Änderung von Planum oder Querneigung auf einer Seite der Maschine auf der Gegenseite automatisch eine Anpassung entsprechend den Befehlsparametern erfolgt. Die Messwerte für Frästiefe und Querneigung werden ständig an allen Steuerkästen angezeigt und sind bei Helligkeit wie auch bei Dunkelheit gut ablesbar.

Ultraschallsensoren für die Planumsteuerung, die auf beiden Seiten mühelos angebracht werden können, sorgen für eine gleichbleibende Genauigkeit von ± 3 mm (1/8").

Förderanlage

Das Sammelband wird von einem Hochmomenthydromotor angetrieben, der höchste Effizienz gewährleistet. Eine große Auswurföffnung am Fräskasten erlaubt ein schnelles Räumen, sodass eine hohe Produktionsleistung sichergestellt ist. Das nahtlose Förderband weist 32 mm (1,25") hohe Stollen auf und ist 850 mm (33,5") breit, womit der Fräskasten sich wirksam räumen und Feinmaterial sich verlustfreier transportieren lässt. Ein optionales Spannsystem stellt Bandspannung und Geradelauf mit einem Fettzylinder ein und nicht mit einer Einstellschraube. Durch den Zylinder ist das Einstellen einfacher und das Personal weniger durch das umlaufende Band gefährdet. Eine herkömmliche Ausführung mit Schraubeneinstellung ist ebenfalls lieferbar.

Eine serienmäßige Wasserberieselungsanlage dient zum Schmieren des Förderbands und zur Staubunterdrückung. Eine Kreiselpumpe leitet Wasser zu Spritzdüsen im Fräskasten. Die Düsen richten den Wasserstrahl zur besseren Kühlung der Fräsmeißel fächerförmig auf die Fräswalze. Die Düsen können zur Inspektion und zum Austausch problemlos ohne Werkzeug ausgebaut werden. Um Wasser zu sparen, arbeitet das System dank einer Automatikfunktion nur bei drehender Fräswalze und vorwärts fahrender Maschine. Das System verfügt über eine dreistufige Filterung und beinhaltet ein Manometer zur Überwachung des Wasserdrucks, eine Anzeige für zu niedrigen Wasserstand und Steuerventile zur Wassereinsparung. Außerdem ist ein System integriert, mit dem die Anlage winterfest gemacht werden kann, indem mit einer einfachen Methode die Wasserleitungen mittels Druckluft entleert werden.

Der 3400 l (898 US-Gall.) fassende Wasserbehälter kann über serienmäßige weite Einfüllöffnungen oben auf der Maschine oder den vom Boden aus erreichbaren Standardanschluss am Maschinenheck befüllt werden. Darüber hinaus gibt es einen optionalen seitlichen Füllanschluss. Das ermöglicht das Nachfüllen von Wasser während des Maschinenbetriebs. Zur Erleichterung von Befüllungsarbeiten ist eine optionale Wasserförderpumpe lieferbar.

Zur besseren Schmierung, Kühlung und Staubunterdrückung bei schweren Einsätzen kann optional eine zusätzliche Wasserberieselungsanlage installiert werden. Dieses System umfasst eine zusätzliche Wasserpumpe, einen zweiten Sprühbalken im Fräswalzenkasten und zusätzliche Spritzdüsen am Sammelband.

Das hydraulisch gesteuerte Frontladeband verfügt über eine Höhenanpassung zum Anheben und Absenken sowie zwei Zylinder, die es um 60 Grad nach links und rechts schwenken können und sich vom Fahrstand aus oder an zwei vom Boden aus erreichbaren Bedienpulten steuern lassen. Es ist mit Aluminiumabdeckungen versehen, die zusätzlich vor Materialüberlauf und Verwehen von Feinmaterial schützen. Zur Verringerung der Maschinenabmessungen beim Transport kann das Ladeband hydraulisch nach unten abgeklappt werden.

Das nahtlose Ladeband weist 32 mm (1,25") hohe Stollen auf und ist 850 mm (33,5") breit. Es bietet eine lange Nutzungsdauer und verlustarmen Transport von Feinmaterial. Durch die variable Bandgeschwindigkeit kann das Ladeband so gesteuert werden, dass ein ordnungsgemäßer Abwurf sichergestellt ist.

Als Option ist ein Staubunterdrückungssystem lieferbar. Das System nutzt ein Vakuum, das Staub vom Sammelband und der Übergangszone zwischen den Sammel- und Ladebändern absaugt. Der Staub wird über das Ladeband zusammen mit dem Auswurfmaterial ausgeworfen.

Sonderausrüstung

Zu den Optionen zählen eine Fräswalze mit Diamant-Fräsmeißeln, ein batteriebetriebenes Schutzdach, Scheiben für das Schutzdach, zusätzliche Touchscreen-Anzeigen, Cat Grade Control, eine innenliegende Nivellierkufe mit Zylinder mit Stellungssensoren, Schwingsitze, Fernkameras, eine zusätzliche Wasserberieselungsanlage, eine Vakuumanlage zur Staubunterdrückung, eine Fräswalzendrehvorrichtung, eine Hochdruck-Waschanlage, Staufächer für Fräsmeißeleimer, eine Wasserbetankungspumpe mit hoher Förderleistung und eine elektrische Kraftstoffbetankungspumpe.

Servicefreundlichkeit

Motor, Abgasreinigungsanlage, Luftfilter, Hydraulikkomponenten und Stellen für die tägliche Wartung sind über große und weit öffnende Klappen problemlos zugänglich.

Das computergestützte Überwachungssystem beinhaltet Elektroniksteuergeräte, die ständig Systemdruckwerte und den Motor mit mehreren Betriebsarten überwachen. Das System kann Eigendiagnose- und Fehlercodes auf dem Touchscreen anzeigen.

Die Maschinen zeichnen sich durch lange Serviceintervalle aus, um die Vorhalte- und Betriebskosten senken. Das Motoröl muss alle 500 Betriebsstunden gewechselt werden und das Hydrauliköl alle 3000 Betriebsstunden, wenn keine Öluntersuchungen durchgeführt werden; bei planmäßiger Öluntersuchung beträgt das Intervall bis zu 6000 Betriebsstunden.

Ein zusätzlicher elektrischer Pumpenantrieb sorgt im Notfall für einen Hydraulikstrom, mit dem eine betriebsunfähige Maschine einige Maschinenfunktionen aktivieren und aus dem Arbeitsbereich geschleppt werden kann, damit die betriebsunfähige Maschine den Fortgang der Arbeiten nicht stört.

Die Fräswalzenwartungsklappe lässt sich hydraulisch weit öffnen, sodass die Fräswalze für Inspektion und Meißelwartung bequem zugänglich ist. Mit dem motormontierten Luftkompressor und den Fräsmeißel-Ausbauwerkzeugen lassen sich Fräswerkzeuge schnell und einfach wechseln. Zum Drehen der Fräswalze während des Meißelwechsels ist eine optionale Fräswalzendrehvorrichtung verfügbar.

Die Hydraulikschläuche sind mit Hilfe von Verlegeblöcken aus Polyurethan sicher fixiert. Die Blöcke trennen die Schläuche, damit sie nicht aneinander scheuern, und sorgen so für lange Lebensdauer und hohe Zuverlässigkeit.

Die Kabel für die elektrische Anlage sind durch eine Nylonummantelung geschützt. Allwetteranschlüsse sorgen für die Zuverlässigkeit der elektrischen Anlage. Farbkodierte, nummerierte und mit Bauteilkennung versehene elektrische Kabel erleichtern die Fehlersuche.

Product Link liefert genaue, aktuelle und nützliche Informationen über den Standort, die Nutzung und den Zustand Ihrer Maschinen. Das System ermöglicht die Kommunikation von wichtigen Maschinendaten und Standortinformationen zwischen dem Händler und dem Kunden und optimiert dadurch Diagnoseaufwand, Wartungsplanung und Kosten. Verschiedene Ausführungen sind verfügbar.

Die elektrische Anlage (24 Volt) beinhaltet zwei wartungsfreie Cat-Batterien, die speziell auf höchste Startleistung und Rüttelfestigkeit ausgelegt sind. Die Batterien sind im Heck der Maschine untergebracht und leicht vom Boden aus erreichbar.

Andere Einrichtungen zur Erleichterung der Servicearbeiten sind unter anderem lecksichere Hydraulikanschlüsse mit O-Ring-Dichtungen, gruppenweise zusammengefasste Prüfschnellanschlüsse am Hydrauliksystem, Probenzapfventile für die planmäßige Öluntersuchung, Schaugläser und Fernschmierstellen.

Weitere Informationen über die neuen Kaltfräsen PM620 und PM622 erhalten Sie bei Ihrem Cat-Händler.

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